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Das Social Media Engagement der 100 größten Unternehmen: Starbucks am erfolgreichsten

Auf ENGAGEMENTdb findet sich ein interessantes interaktives Diagramm, welches die Aktivitäten der wichtigsten Unternehmen im Social Media Bereich darstellt.

Sme in Das Social Media Engagement der 100 größten Unternehmen: Starbucks am erfolgreichsten

Das interaktive Tool erlaubt viele individuelle Einstellungen. So kann man die angezeigten Unternehmen nach Branchen sortieren lassen. Beim Klick auf einen entsprechenden Eintrag erfährt man Genaueres über das Social Media Engagement des Unternehmens.

“Gewinner” dieser Liste ist überraschenderweise kein Web-Unternehmen, sondern Starbucks. Allerdings dicht gefolgt von Dell und eBay. Gemeinsam auf dem letzten Platz landen die Versicherungen AIG und Allianz.

Was macht Starbucks besser als andere Unternehmen?

Starbucks nutzt fast alle aktuellen Social Media Angebote, um Marketing und PR zu betreiben. Das Unternehmen aus Seattle betreibt unter dem Titel Ideas In Action einen eigenen Blog. Die Seite wirkt gut gemacht und ist stets aktuell. Fast täglich schreiben unterschiedliche Mitarbeiter neue Beiträge, die von den Besuchern auch rege und kritisch kommentiert werden.

Im Bereich Social Networking ist Starbucks bei den USA populären Diensten Facebook und LinkedIn präsent. Das Unternehmen nutzt intensiv die Möglichkeit, mit seinen Kunden in direkten Kontakt zu treten. So diskutieren beispielsweise die Nutzer auf Facebook über neue Produktideen. Auf LinkedIn finden angemeldete Besucher aktuelle Stellenausschreibungen.

Auf YouTube und Flickr gibt es Starbucks Channels. Hier finden sich Videos von Kunden, die über ihre Lieblings Kaffeesorten berichten oder bestimme Berufe innerhalb des Unternehmens werden vorgestellt, z.B. Barista. Auf Flickr können Mitglieder Bilder hochladen, die mehr oder weniger mit Starbucks zu tun haben.

Darüber hinaus bietet Starbucks seinen Kunden die Möglichkeit, in Foren Wünsche oder Anregungen zu äußern. Hier ist das Unternehmen nahe  an den Kundenwünschen und kann sich neue Ideen holen. Interessant ist das Feature IdeaList. Angemeldete Besucher können an Abstimmungen über neue Produktentwicklungen oder Verbesserungsvorschläge teilnehmen.

Das letzte Standbein der Social Media Aktivitäten ist Twitter. Hier verfolgen bereits über 250.000 followers die Tweets aus Seattle.

Fazit: Ich denke Starbucks ist ein gutes Beispiel, was heute alles möglich ist, um mit deinen Kunden in Kontakt zu treten. Social Media ermöglicht es, auf vielen Kanälen relativ einfach präsent zu sein und Marketing zu betreiben. Besonders die Möglichkeit Feedback zu erhalten, sollte nicht unterschätzt werden. Hier scheint Starbucks besonders aktiv zu sein, indem es über neue Produkte abstimmen lässt und auch kritische Kommentare zulässt.

Selbstverständlich muss der Einsatz von Social Media sorgfältig geplant werden und darf nicht halbherzig erfolgen. Hier muss von Fall zu Fall abgewogen werden, was sinnvoll und machbar ist. Auf vielen Plattformen regelmäßig aktiv zu sein, erfordert entsprechende Ressourcen. Nichts ist schlimmer als ein unglaubwürdiger Auftritt in den Social Networks.

Entdeckt via twitter.com/conceptionblog

Posted by Moritz Hanebeck on 21/07/2009
2 Comments
  1. 07/24/2009

    Die Mitarbeiter von Starbucks scheinen hier ja vollen Einsatz zu zeigen. Wie es aussieht mit Erfolg. Durch die Kürzungen bei Starbucks haben diese es nun ja auch wieder in ein Wirtschafts-Plus geschafft und halten sich momentan trotz Wirtschaftskrise recht beständig. Desweiteren wird ja momentan auch an neuen Konzepten gearbeitet. Starbucks Filialen mit lokalem Bezug stehen hier im Vordergrund. Ich denke, dass wir bei diesem Konzern ein paar ganz helle Köpfe in der Führung haben und die Arbeitskräfte richtig verteilen, wie man an dieser Statistik wunderbar sieht. Daumen hoch!

  2. 07/24/2009

    Hallo Henningq,

    danke für deinen Beitrag. Auch ich denke, dass Starbucks im Marketing einiges richtig macht und wieder auf dem Weg der Besserung ist. Allerdings haben sie Marktanteile an McDonald’s (McCafés) verloren. Aber was sie im Bereich Social Media leisten, ist wirklich beeindruckend.

    Das neue Marketingkonzept der Filialen mit lokalem Bezug ist wirklich interessant und radikal. Da bauen sie mit Mühe eine erfolgreiche und weltbekannte Marke auf und dann das. In den Cafés wird nichts auf die Marke Starbucks hindeuten. Vielleicht wollen sie Kunden ansprechen, die bisher bewusst Starbucks gemieden haben?

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