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	<title>moritzhanebeck.de &#187; Twitter</title>
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		<title>Carrotmob: Virales Marketing oder shoppen für den Klimaschutz?</title>
		<link>http://www.moritzhanebeck.de/index.php/434/carrotmob-virales-marketing-shoppen-klimaschutz/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 18:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Hanebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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Anlass für diesen Beitrag sind die Vorbereitungen für Münchens ersten Carrotmob, der am 17. Oktober 2009 von 12-15 Uhr stattfinden soll.
Was ist ein Carrotmob?
Carrotmobs sind eine Art Flashmob. Aber im Gegensatz zu dem scheinbar spontanen Menschenauflauf eines Flashmobs, bei dem in Innenstädten oder während CDU-Wahlkampfveranstaltungen kurzzeitig alle Teilnehmer die gleiche Handlung ausführen und danach wieder [...]]]></description>
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<p>Anlass für diesen Beitrag sind die <a href="http://muenchen.carrotmob.org/blog/vorbereitungen/" target="_blank">Vorbereitungen</a> für Münchens ersten <a href="http://carrotmob.org/" target="_blank">Carrotmob</a>, der am 17. Oktober 2009 von 12-15 Uhr stattfinden soll.</p>
<h1>Was ist ein Carrotmob?</h1>
<p><img class="alignright" src="http://www.moritzhanebeck.de/Bilder/cm.gif" alt="Cm in " width="354" height="66" />Carrotmobs sind eine Art Flashmob. Aber im Gegensatz zu dem scheinbar spontanen Menschenauflauf eines Flashmobs, bei dem in Innenstädten oder während <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,650004,00.html" target="_blank">CDU-Wahlkampfveranstaltungen</a> kurzzeitig alle Teilnehmer die gleiche Handlung ausführen und danach wieder getrennte Wege gehen, hat ein Carrotmob ernstere Hintergründe. Auch bei einem Carrotmob verabreden sich die Teilnehmer hauptsächlich über das Internet. Ziel ist es, die Kaufkraft der Konsumenten als Instrument zu nutzen, um umweltfreundliche Vorhaben der Händler zu unterstützen. Nachhaltiges Konsumieren lautet die Devise. Der Name Carrotmob steht dabei sinnbildlich für einen Esel, der mit der Karotte gelockt und so zu einer bestimmten Handlung animiert wird. Die Unternehmen werden nach dem gleichen Prinzip dazu motiviert, klimafreundliche Maßnahmen umzusetzen. Soweit so gut.</p>
<h1>Der Carrotmob in München</h1>
<p>In München wird der Carrotmob von der <a href="http://www.greencity.de/" target="_blank">Umweltorganisation Green City</a> organisiert. Während der Vorbereitungen fragte Green City Ladenbesitzer, wie viel Prozent ihres Umsatzes, der während des Carrotmobs erzielt wird, sie in Umweltschutzmaßnahmen in ihrem Laden investieren würden. Solche Maßnahmen sollten z.B. umfassen: <a href="http://www.openpr.de/news/355362/Carrotmob-statt-Boykott-Shoppen-fuer-den-Klimaschutz.html" target="_blank">ineffiziente Beleuchtung ersetzen, stromfressende Elektrogeräte gegen sparsame umtauschen oder den Laden auf Ökostrom umstellen</a>.  &#8221;Gewonnen&#8221; hat diese Verlosung jetzt ein Lebenmittelladen in der Münchner Lindwurmstraße, der bereit ist, 30 Prozent des während des Carrotmobs erzielten Umsatzes in klimafreundliche Maßnahmen zu investieren.</p>
<h1>Marketing oder Umweltschutz?</h1>
<p>Eins steht fest: der Ladenbesitzer kann sich über eine ganze Menge kostenloser Publicity und neue Kunden freuen. Green City feuert schon aus allen Social Media Kanälen und zeigt dabei, wie ein neues Projekt über die sozialen Medien erfolgreich bekannt gemacht werden kann. Neben einem <a href="http://muenchen.carrotmob.org/" target="_blank">Blog</a> auf den Seiten der Mutterorganisation <a href="http://carrotmob.org/" target="_blank">carrotmob.org</a> beitreibt Green City einen <a href="http://twitter.com/CarrotmobMuc" target="_blank">Twitteraccount</a> und eine <a href="http://www.facebook.com/pages/Carrotmob-Munchen/148263554578" target="_blank">Facebook-Seite</a> mit aktuell <span style="text-decoration: line-through;">106</span> 108 Fans. Selbstverständlich wird das Projekt auch auf den <a href="http://www.greencity.de/" target="_blank">Green City-Seiten beworben</a>. Schnell wurde das Thema auch von den Münchner Medien aufgegriffen und verbreitet: <a href="http://www.muenchenblogger.de/politik/neue-protestform-erster-carrotmob-in-muenchen" target="_blank">Münchenblogger</a> und <a href="http://www.sueddeutsche.de/u5o38q/3076808/Einkaufen-fuer-den-Klimaschutz.html" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> berichteten über den Carrotmob. Beim <a href="http://www.carrotmobberlin.com/dererste/ergebniss" target="_blank">ersten Carrotmob in Deutschland, der im Juni 2009 in Berlin stattfand</a>, kamen 400 Käufer. Dabei wurden 700 Euro für Umweltschutzmaßnahmen erzielt, die u.a. in Energiesparlampen und Ökostrom investiert wurden.</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>Das Konzept des Carrotmobs hilft vor allem den Händlern, denn sie profitieren mehrfach. Einerseits können sie sich und ihrem Geschäft einen grünen Anstrich geben. Daneben tragen die Teilnehmer des Carrotmobs die Kosten der Umweltschutzmaßnahmen. Aber das Wertvollste ist mit Sicherheit die umfangreiche und kostenlose Berichterstattung in den Medien. Aus Umweltgesichtspunkten sind die getroffenen Maßnahmen eher unter der Kategorie <em>Kleinvieh macht auch Mist </em>einzuordnen. Aber trotzdem ist das Corrotmob-Projekt ein gutes Beispiel für erfolgreiches Social Media, das auch im Kleinen funktioniert: Lokale Konsumenten vernetzen sich über das Internet und unterstützen den Händler um die Ecke.</p>
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		<title>Twitter-Marketing Extrem: Moonfruit</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 14:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Hanebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Moonfruit]]></category>
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Gerade bei Freshzweinull gesehen: Moonfruit, ein Webbaukasten aus Großbritannien verlost im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums zehn Macbook Pro. Teilnehmen kann jeder, der bis 10. Juli an einen Tweet den Hashtag #Moonfruit anhängt.
Die ganze Werbeidee ist so erfolgreich, das es #Moonfruit zeitweise bis in die Top 10 Twitter Themen (Trending Topics) geschafft hat. Im Sekundentakt wird [...]]]></description>
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<p>Gerade bei <a href="http://freshzweinull.de/2009/07/geschickte-marketingaktion-mit-verbotener-frucht-moonfruit-uberschwemmt-twitter/" target="_blank">Freshzweinull</a> gesehen: <a href="http://www.moonfruit.com/macbook-pro.html" target="_blank">Moonfruit</a>, ein Webbaukasten aus Großbritannien verlost im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums zehn Macbook Pro. Teilnehmen kann jeder, der bis 10. Juli an einen Tweet den Hashtag <em>#Moonfruit</em> anhängt.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.moritzhanebeck.de/Bilder/moonfruit.gif" alt="Moonfruit in " width="208" height="45" />Die ganze Werbeidee ist so erfolgreich, das es #Moonfruit zeitweise bis in die <a href="http://www.stoptwitterspam.com/blog/2009/07/hashtag-contests-clever-marketing-or-twitter-spam/" target="_blank">Top 10 Twitter Themen</a> (Trending Topics) geschafft hat. Im Sekundentakt wird in Twitter eine Nachricht mit #Moonfruit veröffentlicht. Da der Hashtag einfach an einen Tweet gehängt werden muss um teilzunehmen, entstehen so oft sinnfreie Kontexte.</p>
<p>Die Kampagne ist ein Erfolg. Auch in anderen Blogs ist die Marketingidee ein Thema, z.B. <a href="http://uk.techcrunch.com/2009/07/04/why-is-moonfruit-trending-on-twitter-its-the-rebirth-of-a-startup/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://mashable.com/2009/07/01/moonfruit-macbook/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.ryanhealy.com/moonfruit-twitter-campaign/" target="_blank">hier</a>. Allerdings sehen viele das Thema mit gemischten Gefühlen. Teilweise werden <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twitter_needs_a_spam_filter_no_we_need_a_marketer_filter.php" target="_blank">Werbefilter</a> für Twitter ins Gespräch gebracht. Aber wer soll das bei Millionen Tweets am Tag kontrollieren?</p>
<p>Ist das der Beginn einer neuen Werbeflut in Twitter? Bei entsprechend sorgfältiger Auswahl der verfolgten Personen konnte man Werbung bisher recht einfach entgehen. Hashtag-Werbung lässt sich jetzt natürlich nicht mehr so leicht filtern. Mit steigenden Nutzerzahlen wird der Kommunikationskanal Twitter auch für das <a href="http://freshzweinull.de/2009/03/werbung-auf-twitter-in-ausnahmen-okay-fur-viele-storend/" target="_blank">Marketing und Spammer</a> immer interessanter.</p>
<p><strong>Update: </strong>Twitter scheint jetzt gegen Moonfruit vorgegangen zu sein. Nachdem Moonfruit <a href="http://freshzweinull.de/2009/07/moonfruit-beendet-twitter-aktion-vorzeitig/" target="_blank">aus den Top-Themen herausgenommen</a> wurde <a href="http://www.moonfruitlounge.com/post/2009/07/06/Twitter-censors-Moonfruit-What-does-it-mean-for-the-future-of-Twitocracy" target="_blank">beendet das britische Unternehmen die umstrittene Marketing-Aktion</a>. Twitter äußerte sich nicht zu dem Thema. Das Ende des <a href="http://www.seoptimise.com/blog/2009/07/twitter-friday-hashtag-marketing-vs-spam-vs-censorship.html" target="_blank">Hashtag-Marketings</a>?</p>
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